"Ich fühle mich sicher und frei"

Grenzen setzen bei verbalen und nonverbalen Angriffen


In diesem Workshop erforschen wir das Ausmaß von (symbolischer) Gewalt in typischen Alltagssituationen, lernen sie zu erkennen und üben Methoden, wie wir Frauen uns mit Souveränität und Selbstbewusstsein dagegen wehren können.


"Selbstverteidigung" in diesem Kontext bedeutet nicht Verteidung gegen körperliche Angriffe, sondern gegen die symbolische Gewalt, der Frauen im Altag begegenen. In diesem Workshop erforschen wir die Ausmaße dieser Gewalt, lernen sie zu erkennen und üben Methoden, wie wir Frauen uns mit Souveränität und Selbstbewustsein dagegen wehren können.


Inhalt


Symbolische Gewalt, d.h. Machtverhalten, das benutzt wird, um seine Kommunikationspartnerinnen zu bedrohen, einzuschüchtern, herunterzumachen, lächerlich zu machen oder in eine niedrige Statusrolle herabzusetzen.


Symbolische Gewalt zeigt sich durch...


Sprache – Macht- und Hasssprache in Form von Bedrohung, Beleidigung, Belehrung, Sexismus, Herablassung uvm.


Körpersprache – Platz wegnehmen, taxierende Blicke, stoßen, präpotente Körperhaltung, unerwünschter Körperkontakt uvm.


Stimme – aggressiver Tonfall, brüllen, sarkastischer Unterton uvm.


Selbstverteidigungsmethoden

 

  • Lernen, nein zu sagen
  • Überwinden der Angst, jemanden zu beleidigen oder zu verletzen
  • Sich trauen, gegen die „Erlärbären“ sich zu wehren
  • Nonverbaler Widerstand
  • Metakommunikation analysieren

uvm.


Arbeitsmethode


In zahlreichen Beispielen und Übungen lernen die Teilnehmerinnen, selbst gesetzte Grenzen zu hinterfragen und sie zu beseitigen. Zugleich lernen sie neue Strategien kennen. Sie probieren neue Rollen aus und erfahren durch vielfältiges Feedback die Wirkung auf andere.


Wichtig: Konkrete Beispiele der Teilnehmerinnen werden aufgenommen und durch Rollenspiel, Diskussion und Tipps bearbeitet!


Obwohl das Thema ernst ist, kommen Genuss und Humor nicht zu kurz!